Treptow-Köpenick rot-rot oder braun?
Pyrrhussieg für das Bezirksamt
Um die Bedeutung des Wortes Pyrrhussieg zu erläutern muss man in die Vergangenheit greifen 318 – 272 v.Chr.. Zu diesem Zeitpunkt herrschte der König Pyrrhus von Epirus. Dieser soll nach seinem Sieg über die Römer gesagt haben, dass nach „noch so [einem] Sieg [sind] wir verloren“. Es soll den teuer erkauften Erfolg demonstrieren. Teuer in der Form, dass der Sieger aus dem Konflikt ähnlich geschwächt hervorgeht wie ein Besiegter und auf den Sieg nicht aufbauen kann.
In unserem Falle wurde der Kulturverein besiegt. Besiegt in dem Kampf gegen Rechtsextremismus und jeglicher Art von Gewalt. Als Sieger sieht sich das Bezirksamt, welches die Konsequenzen jedoch nicht überblickt. In einem Bezirk, in dem sich die Landes- und Bundeszentrale der NPD befindet, sollte jegliche Arbeit gegen dieses rechte Gedankengut gefördert und unterstützt werden. Demnach kann und sollte der Bezirk auf diesem Sieg nicht aufbauen, da er seine Pflichten einer demokratischen Grundordnung nicht entsprochen hat.
Wenn man im Internet schaut, welche Aktionen der Bezirk anstrebt um gegen Rechts zu agieren, scheint das vorbildlich. Doch das ist eher Schein als sein. In unserem Falle spielt der Bezirk direkt in die Hände der Rechtsradikalen. Sollte dies der Wunsch eines rot-roten Bezirks sein? Doch diese Verbindungen sind erschreckend: Die Rechten reißen unsere Plakate „für Toleranz und gegen Gewalt“ gewaltsam von der Aussenfassade, der Bezirk unterstützt dieses indem er Klage gegen diese Plakate führt und als Ergebnis eine Räumungsklage erwirkt. Die Rechten haben durch Angriffe auf unsere Personen versucht uns zu vertreiben und unsere Arbeit zunichte zu machen, der Bezirk schafft es, indem er uns unsere Bühne nimmt.
Es ist erschreckend mit welchem Hass das Bezirksamt gegen die Tätigkeiten des Kulturverein Brücke 7 e.V. agiert hat und weiterhin agiert. Wären da nicht unsere Erfolge und der Lob bundesweit, hätten wir sicherlich schon diese Arbeit eingestellt. Doch dieses Feedback kräftigt uns den Rücken weiterhin ehrenamtlich „Für Toleranz – Gegen Gewalt“ zu arbeiten. Daher benötigen wir nun Deine Hilfe:
Hast Du ein Objekt in einem Bezirk gesehen, der die Arbeit gegen rechtes Gedankengut als positiv erachtet? Weißt Du, wo wir mit unseren Jugendlichen, von denen einige bereits 18 Jahre unsere Tätigkeit unterstützen, hin können? Wir brauchen Deine Hilfe. Nimm einfach das Kontaktfenster, wenn du anonym Hinweise oder Tipps geben möchtest, mach das.. aber hilf uns!