Information des Kulturvereins Brücke 7 e.V.
An Politik und Verwaltung, sowie Freunde unseres Vereins, die die Zeitung „Neues Deutschland“ lesen.
Sehr geehrte Sympathisanten und Kenner unserer jugendpolitischen Kulturarbeit.
Das „ND“ veröffentlichte einen größeren Artikel über unseren Verein, der neben positiv kritischen Passagen auch völlig sinnentstellende Unwahrheiten enthielt, sodass wir zwei einstweilige Verfügungen beantragten. Nach dem Amtsgericht, entschieden drei Richter nach Prüfung aller Unterlagen auf folgendes:
Für das „Neue Deutschland“ und die Antifa, vertreten durch Martin Kröger und Sylvia Kurz, ist bei Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro, gegebenenfalls Ordnungshaft von bis zu 6 Monaten zu zahlen bzw. anzutreten, in dem Fall, wenn:
- Das Neue Deutschland behauptet, es bestünde keine Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei
Der Antifa ist es verboten zu behaupten:
- über die Jugendarbeit des Vereins in Anführungszeichen zu berichten
- zu behaupten, dass wir unangebrachte Toleranz für Rechte zeigten
- uns zu unterstellen, unprofessionelle Jugendarbeit zu leisten
- wir es durch Unterlassung dulden, dass unschuldige Jugendliche verletzt werden.
- zu behaupten, dass wir vor ein paar Jahren zu Veranstaltungen eingeladen haben, mit dem Ergebnis, dass auf dem Podium des SPD- Mitglieds Bubolz des Öfteren organisierte Rechtsextremisten saßen und sich völlig ungehindert darstellen sowie ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten konnten, und daher den Antragstellern unangebrachte Toleranz zu unterstellen und unprofessionelle Jugendarbeit zu unterstellen.
Wir danken den rechtsstaatlichen Richtern und sehen dessen Arbeit als Motivation an, trotz physischer Gewalt (erneuter Übergriff am 17.06.07) oder psychischer Gewalt (erneut durch die Verleumdungen der Antifa am 19.06.07) sich für die Werte unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung einzusetzen. Mit kultureller Jugendarbeit, die durch Überzeugung für und mit Jugendlichen dazu beiträgt, Demokratieverständnis zu vermitteln, obwohl wir nicht gefördert werden. Gewalt, ob von rechts oder links, ist generell kriminell. Wir laden alle gutwilligen Menschen ein, zur Eröffnung unseres Objektes „Für Toleranz, gegen Gewalt“ in der Michael-Brückner-Str. 1, direkt gegenüber des S-Bhf. Schöneweide, dem zentralen Brennpunkt (siehe http://www.bruecke-7.de) der politischen Auseinandersetzung am 1. Sept. 07 von 15.00 bis 5.45 Uhr. Zeigen Sie durch Ihre Präsenz Zivilcourage und Sympathie. Kostenfreie personengebundene Eintrittskarten sind zwingend erforderlich, da wir aus Sicherheitsgründen und Platzmangel nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern den Eintritt gewähren können.
Der Vorstand