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Die Linke und die NPD feiern gemeinsam..

Die Linke und die NPD feiern gemeinsam!

Am 16.10.2008 haben wir durch Herrn Bubolz in der BVV-Sitzung Treptow-Köpenick Fragen gestellt. Diese Fragen wurden nicht unbedingt ruhmreich für Die Linke beantwortet:

BF 94/VI Claus Bubolz Thema: Brücke 7 e. V.
1. Herr Wohlfeil, haben Sie Aktivitäten unternommen, damit unser Mietvertrag wegen Insolvenz gekündigt werden konnte?
2. Herr Wohlfeil, kannten Sie den Anwalt, der für unseren Verein arbeitete?
3. Sehr geehrte Bezirksverordnete, können Sie sich vorstellen, mit zivilen gewaltfreiem Ungehorsam, ohne Fraktionszwang, bei der Zwangsräumung unseres Objektes dabei zu sein, damit Rechtsradikale, die uns mehrfach überfallen und die Scheiben eingeschmissen haben, nicht auch noch Beifall klatschen können?
Wohlfeil (Die Linke): Herr Vorsteher, meine Damen und Herren, Herr Bubolz!
Zu Frage 1. Abgesehen davon, dass ich in den letzten Jahren nicht mehr Gast in dem Lokal war, habe ich keinen Anteil an der Insolvenz von Brücke 7 und den sich daraus ergebenen Konsequenzen.
Zu Frage 2. Da ich an der Beantwortung dieser Frage kein über ein privates hinausgehendes öffentliches Interesse feststellen kann, lassen wir es mal dabei! Wenn Sie die Antwort auf die Frage nicht kennen würden, hätten Sie die Frage nicht gestellt.
Zu Frage 3. Wenn ich das richtig sehe, fordern Sie uns zu Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf. Ich kann das, glaube ich, über meine eigene Fraktion hinaus ausschließen.

Lassen Sie mich drei kurze persönliche Bemerkungen an Sie richten. Sie missbrauchen die Bürgerfragestunde für Ihre Privatzwecke, was dazu führt, dass wir über die Parteigrenzen hinweg Gedanken machen ob solche Fragestellungen künftig ausgeschlossen werden müssen. Darauf können Sie wirklich Stolz sein, Herr Bubolz! Hier waren mal sehr viele Menschen, die Ihnen wohl gesonnen waren, die aber Ihre Haltung verändert haben, Sie haben da einige Sympathien verspielt… Nun mag es sein, dass all diese Menschen sich irren, aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Irrtum bei einem liegt, ist doch rechnerisch sehr viel höher. Ich freue mich und werde applaudieren, wenn die Räumlichkeiten in der Michael-Brückner-Straße zur Aufwertung und Demokratisierung des Sozialraumes um den S-Bahnhof Schöneweide zur Verfügung stehen.
Bräuniger (NPD): Herr Vorsteher, meine Damen und Herren, Herr Bubolz! Sie hatten ja nun ausdrücklich alle Bezirksverordneten gefragt. Zur dritten Frage Ich könnte mir schon vorstellen, an einer möglichen Zwangsräumung des Objektes aus einem bestimmten Abstand freudig, zufrieden zu stehen und beizuwohnen.
ACHTUNG: Die Antworten sind Gesprächsnotizen, wir haben einen Termin beantragt um eventuelle Fehler unserer Notizen zu verbessern. Diese Notizen sind sind bei der BVV-Treptow-Köpenick anzuhören.