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Überfall auf einen Bürger am U-Bhf. Lichtenberg

Im Frühjahr 2011 nutzten die Nazis propagandistisch für ihre Zwecke, eine Gewalttat Ausländerhass zuschüren. Im U – Bahnhof Lichtenberg überfielen Migranten einen Deutschen Mitbürger. Um den Unmut der Bürger Rechnung zutragen, reagierten wir mit Text und Trauerkerzen.

Demokratie ist unvereinbar mit der Beugung des Rechts. Deshalb arbeitet der   Kulturverein Brücke 7 e.V. gegen rechte und linke Gewalt.
Gewaltaufarbeitung hat mit Roland Jahn ein neues Gesicht, dem neuen Bundesbeauftragten unterstehen über 1600 Mitarbeiter der Stasi Behörde. Am zweiten Amtstag besuchte er das Stasigefängnis in Hohenschönhausen. Auch der Verein war eingeladen. Roland Jahn ist der erste, der Erfahrungskompetenz mitbringt, da er selber DDR-Unrecht und Willkür an seiner eigenen Person wahrnehmen musste.
Er verwarte sich gegen unabhängige Historiker im Gefängnismuseum bei der Besucherbetreuung. Diese haben zwar eine wissenschaftliche Kompetenz, praktizieren aber Fundamentalismus. Sie haben keinen so persönlichen Aufklärungswillen, wie die Gefängnisopfer, als Museumsführer.
Dass 46 ehemalige Stasimitarbeiter in der Bundesbehörde unkündbar agieren, empfindet er als ein Schlag ins Gesicht der Opfer, als Hohn.
Er empfindet auch de Überprüfung im Öffentlichen Dienst immer noch als wichtig. Sein Argument: Täter, die die letzten 20 Jahre logen und sich verstecken konnten, können jetzt nicht ungeschoren davonkommen.
Auch wenn sich alle 46 Stasibelasteten Mitarbeiter im Vorfeld, sich der Behörde zu erkennen gaben, würde er diese am liebsten sofort entlassen.
Die FDP, mit dessen Sprecher Reiner Deutschmann, findet dies mutig und richtungweisend. Dieser Beifall kommt auch von FDP Mann Joachim Schmidt für Treptow Köpenick, hoffentlich auch zur Wahl.
Der SPD Mann Wiefelspütz meint, sich nicht als Einziger zusorgen, wenn Ronald Jahn das Amt zu seiner persönlichen Sache macht und kritisiert zu viel Eifer.
Gerhard Schröder SPD, der Beiratsvorsitzende der Stasi Behörde, ist ebenfalls der Auffassung, das Arbeitsrecht verbietet das „feuern“. Jahn setzt dagegen: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, und meint damit den Gesetzgeber.
Noch besser gelöst hat solch ein Problem im hiesigen Stadtbezirk, der 2. frei gewählte  Bürgermeister nach der Wende und jetzige BVV-Vorsteher Siegfried Stock, als Sozialdemokrat.
Er sollte damals, in seiner frisch gewählter Bürgermeister, eine DDR-Kader Mitarbeiterin in seinen persönlichen Stab übernehmen?! Er kündigte nicht, sondern versetzte sie „nur“ in die Friedhofsverwaltung. Dies war salomonisch und schadensbegrenzend. Davon sollte Ronald Jahn erfahren.
Er will, Gott sei Dank, sein Amt mit Herz und Verstand führen, doch auch Verwaltungswissen ist unabdingbar.
Rechte Gewalt ist genauso zu verurteilen wie linke. Auch die Antifa ist teilweise gewaltbereit und zum Teil sogar suchend. Da sind Diffamierungen, Halbwahrheiten und Pseudo-Antifaschismus nur Feigenblatt, für Aktionismus und Brandschatzungen, die nichts verändern. Damit befinden sich die Antifa auf der gleiche Ebene wie die Nazis.
Dies steht im krassen Gegensatz zu den vielen Überzeugten der Antifa, die ehrenamtlich, arbeiten und erfolgreiche Persönlichkeiten sind, wie der Mediziner Dr. Rauhut. Die, dieses ändern wollen, aber noch nicht können.
In Treptow-Köpenick gibt es Hauptberufliche Aktive gegen Rechts. Diese werden es jedoch zu verantworten haben, dass im Gegensatz zum Bundestrend, die NPD hier zum vierten Mal, an Stimmen gewinnen könnte. Ihr Gehalt bleibt, denn dann können sie sagen, wie noch wichtiger ihre erfolglose, antifaschistische Arbeit ist.
Das Wissen, dass schon 16-Jährige die NPD in das Rathaus Treptow wählen können, lässt den Verein nicht ruhen. Sie gehen dahin, wo die Jugendlichen sind, auf die Straße oder zu Diskussionen in Wohnungen. Damit diese dann ihr Wissen in der Schule mit Dominowirkung weiter vermitteln können.
In geschlossenen bezirklichen Jugendclubs, kann man nicht mehr mit Jugendliche über rechte Problematiken sprechen. So erging es auch dem Verein Brücke 7, der ohne Not, direkt am Bahnhof Schöneweide der geschlossen wurde.
Kleine wöchentliche Aktivitäten gehören  bei „Den Brücke 7ern“ dennoch dazu und sind ihnen genauso wichtig wie die Großen. Eine von zwei großen Aktionen wird die Auszeichnung der weltweit bekannten und hoch geachteten Antifaschistin Beate Klarsfeld sein. Sie bekommt für ihr Lebenswerk den Weltfriedenstags - Gedenkpreis des Vereines am 3. September.
Dies nachdem 2010 jugendgemäß, die Nazigegner und Erfinder der Modemarke„ Storch Heinar“ diese Auszeichnung überreicht bekamen. Diese Marke stellt das Gegenstück zu der, von Nazis so beliebten, Modemarke „Thor Steinar“ dar.